Lydia Bauer-Hechler – Bündnis 90/Die Grünen

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Hallo liebe Hörerinnen und Hörer,
am Montag, 1.10. kommt Lydia Bauer-Hechler, die für die Grünen in den Bezirkstag einziehen möchte als dritte in unserer Reihe “Der Bezirkstag Mittelfranken” als Gast zu uns. 
Wir freuen uns schon auf das Gespräch.
Wenn ihr Fragen habt, postet sie doch einfach hier in der Kommentar Spalte.

Ein Paar Links:
Lydia Bauer-Hechler auf ihrer Homepage
Die Bündnis90/Die Grünen die Homepage
– 
Die Grünen Bayern auf wikipedia

18 Kommentare

  1. Hallo Johannes,
    es tut mir sehr leid, dass wir Deine Fragen diesmal nicht geschafft haben. Die Zeit zwischen dem Daniel und der Lydia war einfach zu kurz. Ging aber leider nicht anders. Einige Fragen haben wir im Interview drinnen, ein paar nicht. Ich schicke sie per Mail der Frau Bauer-Hechler noch, kann aber natürlich nicht sagen, ob sie diese beantwortet. Die Veröffentlichung ist aber leider erst am Mittwoch. Hab heute viel Arbeit in der Arbeit und dann abends ist Orgastammtisch vom Grünen Markt ev. zwecks Musikfestival nächstes Jahr.
    Schönen Tag wünschen wir beide.
    Grüße von Josie und Thomas

    1. Manchmal mag ich Klassik, z.B. Dvoraks Symphonien aus der neuen Welt, Konstantin Wecker höre ich immer noch gerne, aber auch Swing oder World Music

    2. Manchmal mag ich Klassik, z.B. Dvoraks Symphonien aus der neuen Welt, Konstantin Wecker höre ich immer noch gerne, aber auch Swing oder World Music

  2. Stimmt das Klischee „Die Grünen sind für viel Regulierung und vergleichsweise starke Eingriffe ins Leben der Menschen und/oder Unternehmen“? (ich persönlich bin für einen möglichst kleinen Staat, der nur das nötigste tut, um die Bürger zu schützen, sich jedoch aus den meisten Dingen raushält. Ich träume sogar von einer Gesellschaft, die völlig ohne Staatsgewalt und Staatsorgane friedlich zurechtkommt.

    1. So stimmt es auf keinen Fall. Sprechen Sie darauf an, dass sich die Grünen für einen vernünftigen Mindestlohn einsetzen, für mehr bezahlbaren Wohnraum und Wohnungsbauförderung mit Sozialbindung, für eine gerechte Rente und andere soziale Fragen? Oder darauf, dass Klimaschutz kein Selbstläufer ist und wir dringend Regeln brauchen, z.B. für umweltfreundliche Mobilität statt für Dieselstinker? Ihr Traum von einer Gesellschaft ohne Staatsgewalt und Staatsorgane klingt toll. Doch so ticken die Menschen nicht. Wenn jemand über Macht und Einfluss, Geld und Besitz verfügt, wird er oder sie selten freiwillig darauf verzichten, diese für die eigenen Interessen einzusetzen. Was bedeutet das dann, wenn der Staat sich heraushält mit Mieten, Pflege, Umwelt? Deshalb brauchen wir eine funktionierende Demokratie. Wir müssen unsere demokratischen Prozesse transparent machen und verbessern, damit der Staat wirklich uns gehört.

    1. Das sind bei mir eher Bewegungen wie Friedensbewegung, Menschenrechte, Anti-Atom-Bewegung oder die Auseinandersetzung mit den Idealen der 68er.

    2. Es waren nicht Philosophen, die mein Weltbild prägten, sondern die Leute in meinem Umfeld, Familie und Freund*innen und auch gemeinsames Engagement in der Friedensbewegung, gegen Faschismus und Menschenfeindlichkeit, für soziale Gerechtigkeit oder für den Erhalt unserer Natur und Umwelt

    1. Ich denke, dass wir Grünen einfach überzeugen können. Die Leute merken, dass es beim Klima jetzt um alles geht – und da haben wir die besten Ideen und Konzepte. Menschenrechte, Asylpolitik bzw. Integration und ein starkes demokratisches Europa spielen eine große Rolle. Mit der Ehe für alle haben die Grünen im letzten Bundestagswahlkampf die Groko vor sich her getrieben und zum Handeln gezwungen. Nach der Bundestagswahl überzeugten die Grünen mit ihrem Verhandlungsgeschick für eine –dann doch gescheiterte- Koalition. Nicht zuletzt spielen wahrscheinlich auch Robert Habek und Annalena Baerbock und ihr etwas anderer Politikstil eine Rolle.

    1. Mein persönliches Anliegen ist Inklusion, die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft. Wichtig ist, dass Menschen mit Behinderungen so leben können, wie sie es wollen. Wohnort, Schule, Arbeitsplatz nicht ausgesondert, sondern mitten in der Gesellschaft. Dazu müssen die Hilfen dort angeboten werden, wo die Menschen leben. Die Wohnquartiere müssen senioren- und behindertengerecht gestaltet werden, nicht nur baulich, sondern vor allem mit Treffpunkten und kulturellen und anderen Freizeitangeboten.
      Konkret im Einflussbereich bzw. Aufgabengebiet des Bezirks bedeutet das:
      Mehr ambulant betreute Wohnangebote
      Ausbau der Angebote von Suchtberatung, sozialpsychiatrischen Diensten usw.
      Personenzentrierte Maßnahmen – die Betroffenen bestimmen selbst über die Hilfen, die sie in Anspruch nehmen wollen bzw. müssen
      Arbeitsplätze auch für behinderte Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt mit dem Budget für Arbeit. Spätere Ausgliederung von Beschäftigten in WfbMs durch Bildungsmaßnahmen
      Pflegestützpunkte und Beratungen der Bezirksverwaltung dezentral in den Städten und Landkreisen
      Schulbegleitungen sollen in das Team der Schule integriert werden, langfristig muss der Freistaat diese an der Schule ansiedeln

    1. Natürlich sind und bleiben das Klima, der Schutz von Umwelt und Natur die wichtigsten Themen der Grünen. Es sind aber nicht die Einzigen. Wir haben viele sehr gute Expert*innen genau für diese Themen, aber wir haben auch für viele andere Themen gute Leute. Mit Klimaschutz als einzigem Thema wären wir nicht regierungsfähig.

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