Folge 87 – Der Tag nach dem Antisemitentag

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Religion als Tablette auf extra3
– Leider kein Merkel Link über kalte Progression
Kilonova nachgewiesen auf heise.de
Kilovova auf wikipedia
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Die Erde ist eine Kartoffel auf DLR_Next
Der Tandemsatellit GRACE auf Welt der Physik
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Der Harvey auf wikipedia
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Der Digitale Gutmensch auf Martin Sonneborn
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Musik:
Another Cultural Landslide auf Freemusicarchive
– LoboLoco auf Freemusicarchive und Musikbrause

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Mit freundichen Grüßen und ein danke für eure Aufmerksamkeit.
Das Team

15 Kommentare

  1. Hallo,
    ich möchte mich bei euch zwei, Johannes und Lobo, herzlich Bedanken. Eure Kommentare sind einfach immer sehr gut. Ihr überzieht nicht, seid bisher immer höflich und wenig streitlustig gewesen. Das mag ich sehr. Ich verspreche euch, nein, ihr seit nicht die einzigen Hörer. Die Folge 87 wurde ca. 3600 mal heruntergeladen. Im Schnitt wird unsere Seite am Tag 300 mal geklickt, was im besten Fall bedeutet, jeden Tag lesen ca. 320 Leute mit. Ihr seid, bis auf wenige Ausnahmen, die einzigen Kommentatoren. Was, wenn es bei der Qualität bleibt, auch mir persönlich ganz recht ist. Ja, das könnte man jetzt als eine Herausforderung nehmen, dass auch andere Hörer gerne etwas Kommentieren können. Auch wenn ihr nicht wisst was ihr posten sollt. Schreibt einfach “Danke” oder “die letzte Folge war besser”, was euch immer durch den Kopf geht. Wir, Rainer und ich, lesen täglich eure Kommentare.
    Ich für meinen Teil werde auf jeden Fall auf die Folge 87 und eure Kommentare eingehen. Morgen sitzt der Rainer wieder da und wir werden die Folge 88 (OMG) aufzeichnen, die, so hoffe ich sehr, auch schon am Donnerstag morgen online sein wird.
    Danke an alle Hörer.
    Thomas

    1. Hi Ihr Zwei!
      Hey Gratuliere, 3200 das sind ja super Zahlen!
      … und hier noch ein bißchen Weihrauch, aber nicht weil ich nur zwanghaft nett sein will ;-))

      Danke auch dass Ihr stehts an Euch arbeitet “Schwarz – Weiss” Disskussionen mit “Farbe” zu füllen.

      So erwarte ich gespannt die Folge 88 ….
      LG Lobo

    2. Danke für die tolle Antwort, Thomas! Und es war auch sehr interessant, mal ein wenig über die Hörer-Statistik zu erfahren: ES GIBT NOCH LEBEN DA DRAUSSEN AUSSER UNS. Gut zu wissen! Danke für eure Arbeit und verliert nie euren Humor!

  2. Lieber Johannes,
    klar, wenn ein Redner am Reden gehindert wird, egal wie, ist das nicht akzeptabel. Und wenn er Lügen, Halbwahrheiten oder Provokantes von sich gibt hat er Zwischenrufe auszuhalten. Da kommen wir zusammen,…. 😉
    Wie ist deine Meinung zu Abschiebungen jetzt? Habe ich dir da auch ein paar Anregungen geben können? Ist mir echt wichtig, da soviel Schindluder von ALLEN Parteien mit diesem Thema betrieben wird.
    Und da ich viele “Geduldete” kenne, von manchen auch ihre Geschichte ist es mir ein persönliches Anliegen hier ein wenig Aufklärungsarbeit zu leisten.
    Zum Glück gibt es ja Radio Fürth – uns hört die Welt……
    Bis zur nächsten Sendung
    Der Co

    1. Ja lieber Co, du hast in der Tat viel klärendes Licht auf das Abschiebe-Thema geworfen, sodass ich neue Einblicke gewinnen konnte und nun verstehe, wie schwierig sich das Ganze oftmals gestaltet. Danke dafür. Was deine Ausführungen mir aber auch gezeigt haben, ist, dass Deutschland in vielerlei Hinsicht überfordert ist, und es deshalb nicht umsonst Flüchtlings“krise“ genannt wird. Integration drohnt auf ganz vielen Ebenen zu scheitern wegen der Unfähigkeit und Überforderung unzähliger Verantwortlichen. Und deshalb hat sich – so sehr ich das auch hasse – mein Ausblick in die Zukunft durch und durch verfinstert. Sogar als Optimist sage ich mittlerweile: Ich sehe schwarz! Wahrscheinlich werde ich so lange schwarz sehen, bis mir jemand irgendwann Beweise vorlegen kann, dass die Mehrheit der Neuankömmlinge sich tatsächlich sozial, wirtschaftlich und arbeitstechnisch hier integriert hat und deutsches Recht, hiesige Kultur und christliche Gepflogenheiten ebenso achtet wie die Kulturen und Religionen aus dem jeweiligen Herkunftsland. Ich bin NICHT bereit – und da will ich ganz ehrlich sein – die Bürden und Probleme zu akzeptieren, die aus einer Gesellschaft resultieren, in der schon heute mehr Menschen auf Sozialhilfe angewiesen sind, als dieses System verträgt. Wo soll das denn enden? In immer mehr Ghetto-Gebiete, wo sich kein Deutscher mehr reinwagt und sogar die Polizei aufgegeben hat und sich davor fürchtet reinzugehen? Denn ja – nach allem, was ich heute gehört habe, gibt es in vielen Städten inzwischen Gebiete, wo man sich als Einheimischer im eigenen Land fremd vorkommt. Im schlimmsten Fall – das zeigen Beispiele aus anderen Ländern und Zeitaltern – werden solche Umstände zu einem Bürgerkrieg führen. Bitte zeigt mir, dass ich das alles falsch sehe. Dass meine Sorgen unbegründet sind und ich einfach nur falsch informiert bin – ich würde mir nichts mehr wünschen!

      1. lieber Johannes,
        ich kann dir nur empfehlen, und das meine ich wirklich ernst, engagiere dich als Helfer bei den Flüchtlingen. Du wirst sofort deine Meinung über Flüchtlinge ändern.
        Die allermeisten wollen arbeiten. Würden auch ohne Schwierigkeiten Jobs finden. Wollen dem Sozialstaat nicht auf der Tasche liegen. Leider spielen nicht überall die Ausländerämter mit, die in dieser Frage einen Ermessensspielraum haben der überall anders ausgelegt wird [z.B. in Nürnberg werden Arbeitserlaubnisse permanent verweigert].
        Wenn sie dann doch einer eigenen Arbeit nachgehen müssen sie Anträge stellen, dass sie eine eigene Wohnung mieten dürfen [auch hier spielen die Ausländerämter nicht immer mit]. Wenn sie dann doch die Erlaubnis bekommen stehen ihnen die Vermieter im Weg, die lieber nicht an Flüchtlinge vermieten wollen. Es passiert was jeder weiß [auch die Politiker], dass sie nur Wohnraum finden in Stadtteilen die nicht attraktiv sind für andere.
        Viele von ihnen leben Religion intensiver als die meisten Deutschen. Von den Flüchtlingen aus dem arabischen Raum erkenne ich eher eine Beziehung zum Islam wie bei uns viele Christen auch [an Weihnachten in die Andacht das muss reichen]. Bei Flüchtlingen aus Afrika [sehr viele Christen darunter] ist Religion ein wichtiges Moment des Alltags, wobei sie nicht missionarisch gelebt wird. Aber am Wochenende werden Gottesdienste gefeiert, da können wir nur staunen. Und die aktiven Kirchen, meist evangelische Freikirchen, haben die Chance genutzt und nehmen jetzt die armen Lämmer gnadenlos aus [in Punkto Hilfe und Unterstützung habe ich von denen noch nichts aber auch gar nichts bemerkt].
        Stadtteile wie der in Duisburg oder in Neukölln waren auch vor 2015 existent. Und sie können nur gedeien weil wir als Gesellschaft versagt haben. Keine Perpektiven gegeben, keinen alternativen Wohnraum geschaffen und nichts getan gegen den alltäglichen Rassismus in unserem Land.
        Leisten können wir uns die Flüchtlinge allemal. Wenn wir sie menschenwürdig behandeln würden, würden sie durch Arbeit sehr schnell integriert. Das haben wir in der Vergangenheit schon mehrmals erleben dürfen und nie ist etwas gescheitert und unsere Wertegemeinschaft auseinander gebrochen.
        Und bei aller Liebe, ich habe viel mehr Angst vor einem Bierzelt in meiner Nachbarschaft, vor Nazis die immer öffentlicher agieren, als vor Flüchtlingen [natürlich gibt es auch unter denen Deppen, Verbrecher und Vollidioten, aber die sind schnell erkannt und unsere Justiz kann handeln].
        Wie gesagt, den besten und ehrlichsten Überblick erhälst du wenn du dich irgendwie in der Flüchtlingsarbeit engagierst, und aus einer anonymen Masse persönliche Bekanntschaften werden.
        Es ist ein weites Feld und wir dürfen es nicht Hassrednern und Populisten überlassen und ihnen auf den Leim gehen……
        Bis Bald
        Der Co

        1. Ja, es ist in der Tat so, dass der einzige Flüchtling, mit dem ich Kontakt habe, der auf meiner Arbeit ist (wir arbeiten im Lager). Dieser Flüchtling hat in zwei Jahren schon recht gutes deutsch gelernt und schickt jeden Monat einen großen Teil seines hart erarbeiteten Geldes zu seiner Geliebten nach Syrien. Er ist stets freundlich zu allen und hat sich zwischen uns komischen Vögeln gut eingegliedert. Ich war bereits zweimal mit ihm im Kino und half ihm bei der Vorbereitung auf verschiedene Deutsch-Tests seines Deutschkurses. Nennt dies also mein Engagement in Sachen Flüchtlinge, denn außer mir interessiert sich in der Firma niemand richtig für ihn. Ich bin zuzusagen sein Vertrauter.
          Habt ihr beide – Rainer und Thomas eigentlich einen Vollzeitjob und Familie? Falls ja, finde ich es sehr beachtlich, dass ihr noch ausreichend Zeit findet, euch mit Flüchtlingen persönlich auseinanderzusetzen… Hut ab!

          1. genau das ist es was ich meinte,….. du kennst einen und warst sogar schon im Kino mit ihm und du hast keine Angst vor und er arbeitet hart und jetzt noch meine und die Boss dazuzählen, dann haben wir drei alleine schon ein gehöriges Grüppchen an Bekannten die uns am Herzen liegen.
            Natürlich habe ich auch ein Privatleben, aber ein Helferdienst, egal ob Flüchtling, HARTZ4ler oder irgendjemand anderes in Not, bedarf keines 24 Stunden Einsatzes. Den bestimme ich selber und leiste eben was ich leisten kann. Manchmal entstehen daraus echte Freundschaften manchmal trennen sich auch die Wege wieder.
            Ich lasse mir von niemanden einreden, dass wir die Integration nicht schaffen würden. Eigentlich ist es ein einfaches Ding. Hatte schon Jesus Christus gezeigt. Leider beruft sich unsere Gesellschaft zu gerne auf seine Religion um ganz im Stile von allen Religionen sich über andere zu stellen. Politiker, die gar keinen Kontakt zum Volke haben und jegliche Empathie vermissen lassen, diskutieren das Thema populistisch und nicht auf Grundlage unseres Grundgesetzes [Artikel 1: Die Würde des Menschen…..].
            Vertrauen wir unseren Gefühlen und unserem Wissen und nicht den Populisten. Fragen wir immer zuerst, was ist ihre Intention……
            Bis bald,… weiter so….
            der Co

  3. Hi Ihr zwo!
    Kilonova .. geil .. schreit nach nem Songtitel…
    Überhaupt viel Geologisches zum Anfang, mit
    Gravitationsdellen im Ozean …. 😉

    Herzlichen Dank auch für das Erläutern der Szenarien
    rund um die Flüchlingsthematik fand ich sehr informativ.

    Ein gewisser Anteil an Zwischenrufen gehört denke ich auch zur Politischen Debatte,
    … natürlich nicht so bösartig dass es nachher in Kloppen und Hauen ausufert,
    … das dürfen meienr Ansicht nach nur die Gallier.

    Das der Co “die Musik ist scheiße” sagt hab ich schon richtig
    verstanden. “untexable” 😉
    Thomas hat halt in die Etnokiste mit meinem Sohn Jan und Henry dem
    Alpaka gegriffen. 😉
    Der Aluhut versöhnt den Zuhörer (hoffentlich sind Johannes und ich nicht die Einzigen) mit Ruhe und Harmonie über Drachen … oder auch nicht ….

    Das Mittel gegen Alzheimer lässt hoffen …
    … wo war ich stehen geblieben ???

    Schön dass Ihr wieder ON wart!

    … und noch nen LG an Johannes
    … und an alle anderen die Radio Fürth hören und
    hier die Kommentare lesen .

    Lobo

    1. Lieber Lobo Loco,
      die Entschuldigug ist ernst gemeint,… wie du sagst “untextable”. Aber ich hätte mich mit meiner Meinung zurückhalten können/müssen. Ich mag es nicht wenn Künstler für das was sie tun kritisiert oder beleidigt werden. Finde das ungerecht und möchte nicht das meine persönliche Meinung [in der Regel ohne tiefere Kenntnis des Künstlers, seiner Umstände und seines Wirkens] jeglichen kreativen Prozess gefährdet.
      Ist mir halt so rausgerutscht und da wir ja nichts rausschneiden aus den Aufzeichnungen wurde es auch gesendet. Wird nicht mehr passieren und bitte [von einem Fan!] nicht beeindrucken lassen und weitermachen.
      liebe Grüße auch deinen Sohn,…… ich wünsche mir ein Lied von ihm,…
      bis nächstes Mal
      Der Co

      1. Lieber Co,

        herzlich angenommen, … klar das weiss ich doch, es kam
        ja auch schon viel viel Wertschätzung von Deiner Seite.

        … ja, Musiker… Künstler sind generell Sensibelchen… 😉
        oft sind es die einem Nächsten die dann die Musik ausdrehen,
        oder an der Weihnachtsfeier sagen … “könnt Ihr ein bißchen leiser spielen,
        da kann man sich so schlecht unterhalten …”

        wobei ich von Dir und dem Thomas so schnell nichts in den falschen Hals bekomme.
        … und sowieso … irgendwann klappts mal und ich komme zu Euch in die Sendung …

        Mein Sohn mittlerweile 13 macht leider keine Musik, aber er hört sich die Mucke vom Papa gerne an 😉

        LG Lobo

      1. Danke, das kann ich Dir nur zurückgeben!
        Ja, ich seh das hier schon als eine tolle Gemeinschaft für Infos, Austausch und Fragen.
        …. und wichtige und tolle Themen die hier im Radio angestossen, recherchiert und disskutiert werden.
        Und mir ist auch wichtig dass hier der Humor und die Freude nicht zu kurz kommen.
        Bisher passt die Mischung … Lob an Dich Thomas und Dich Rainer 😉
        Lobo

  4. Lieber Rainer,

    was die Wichtigkeit von Zwischenrufen während Reden betrifft, hast du mich überzeugt. Gefährlich wird es wohl dann, wenn andere Parteien einen Redner so permanent unterbrechen, dass er quasi am Reden gehindert wird. (auch schon erlebt). Doch ich erkenne auch, dass Zwischenrufe gut sein können.

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